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Buch: Aristoteles und Atlantis

Was dachte der Philosoph wirklich über das Inselreich des Platon?


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Autor: Thorwald C. Franke
Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
Erschienen: März 2010
2. erweiterte Auflage: Juli 2016
Ausstattung: Broschiert, 172 Seiten
ISBN: 978-3-7412-5559-5

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Vom selben Autor:
Herodot und Atlantis
Kritische Geschichte Hypothesen Atlantis

Als Herausgeber:
Atlantis and Syracuse

       

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Was bietet dieses Buch?

Aristoteles hielt das Atlantis des Platon für eine Erfindung, so liest man es immer wieder. Doch stimmt das wirklich? Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt in der Wissenschaft noch die gegenteilige Auffassung. Wie kam es zu diesem Meinungsumschwung? Und war er berechtigt?

Über 100 Werke der Atlantis- und Aristoteles-Literatur, von der Antike bis zur Renaissance, vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, wurden untersucht, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Dabei entfaltet sich Schritt für Schritt ein Wissenschaftskrimi rund um die Meinung des Aristoteles über Atlantis, der vor 200 Jahren begann und bis in die Gegenwart andauert. Was also dachte der große Philosoph und Schüler Platons wirklich?

Alle relevanten Stellen aus den Werken des Aristoteles sowie die Literaturrecherche sind im Anhang komplett dokumentiert.


Meinungen anderer:

Mark Adams: ("New York Times bestselling author", in: Meet me in Atlantis S. 181 f.)
Franke was diligent about his philological research, to the extent that he had self-published a nifty bit of textual detective work, Aristotle and Atlantis, that examined the sources of Aristotle's supposed doubt. ... Franke argues convincingly that the Aristotle quote can be traced to a conflation of two similar-sounding passages ... Over the years a misinterpretation hardened into fact.
       What I found even more interesting in Franke's book was his argument that not only hadn't Aristotle objected to the idea of Atlantis, but also in many of his works he seems to confirm some belief in its veracity. ... Aristotle -- crucially -- affirms his teacher's ideas that knowledge is discovered and lost repeatedly in cycles and that 'mythical traditions are remnants of knowledge from before the last cultural demise,' Franke writes. Franke concludes that ... we can deduce from Aristotle's 'eloquent silence' that at the very least the second-greatest Western philosopher didn't consider the lost island an outright fabrication.

Tony O'Connell: (Atlantipedia.ie)
When I began my own research the prevailing understanding was that Aristotle had rejected the story of Atlantis as an invention. Franke’s study has turned this idea completely on its head ... – (Franke) has carried out extensive research that brought him back to 1587 when a commentary on Strabo was published, which in turn was badly misinterpreted in 1816 by Jean Baptiste Joseph Delambre ... – If the work of one person, Delambre, initiated nearly two centuries of misinformation, I hope that another individual, Thorwald C. Franke, can now begin to redress that situation. This book is a ‘must read’ for anyone interested in a serious study of the Atlantis question.

Melville E. Nicholls: (Autor, auf Amazon.com)
It is a technical and very careful analysis. ... – It is an interesting story how this false claim came to be made and accepted as fact amongst academia ... – This work is essential reading for any serious researcher of Plato’s tale, and an important bulwark against those who continue to insist without factual evidence that Aristotle believed Plato invented Atlantis. Its conclusions were very important in formulating my own speculations on the Atlantis story.

Die Schule von Athen, von Raffael

       

Die Schule von Athen, von Raffael

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Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 11

Einführung 13

Die implizite Argumentation 15

Argumentation contra Atlantis 15

Ausbleibende Erwähnung von Atlantis 15

Kein Platz für Atlantis 16

Kein Atlantis im Atlantik 16

Opposition gegen Platon 16

Weit mehr Aristoteles-Stellen sind relevant 17

Geographisches 17

Geologisches 18

Zyklischer Katastrophismus 19

Politisches 20

Rhetorik und Poetik 21

Pseudo-aristotelische Stellen 22

Unmaßgebliche Stellen 22

Die Aristoteles-Stellen stützen Atlantis 23

Land zwischen Gibraltar und Indien 23

Schlamm westlich von Gibraltar 25

Genügend Platz für Atlantis 26

Zyklischer Katastrophismus 27

Katastrophengeologie 28

Politisches 29

Rhetorik und Poetik 30

Pseudo-aristotelische Stellen 32

Das beredte Schweigen des Aristoteles 32

Kein Übersehen von Atlantis 33

Dissens mit Platon? 33

Oppositon gegen Platon? 34

Die Meinung des Aristoteles über Atlantis 34

Die Bipolarität von Pro und Contra überwinden 35

Ungewissheit 35

Pro-gestimmte Ungewissheit 36

Antike und moderne Autoren 36

Poseidonios 36

Weitere antike Autoren 38

Moderne Autoren 39

Zusammenfassung zur impliziten Argumentation 42

Die explizite Argumentation 45

Argumentation contra Atlantis 45

Die Stelle Strabon XIII 598 45

Die Stelle Strabon II 102 46

Die Stellen Proklos In Timaeum I 1,190 und 1,197 47

Die Stellen im Urtext 47

Die direkte Gegenargumentation 49

Eine mehrfach indirekte Rede 49

Verwendung eines Aristoteles-Wortes 50

Strabon nennt Aristoteles nicht 50

Ein geflügeltes Wort 51

Die analoge Wortwahl sagt nichts 51

Ein veranschaulichendes Beispiel 52

Die erweiterte Gegenargumentation 53

Niemand greift das vermeintliche Aristoteles-Wort auf 53

Wer spricht die Erfindungsaussage aus? 54

Vidal-Naquet contra Festugière 55

Erfindungsaussage zur Insel? 55

Doch ein Wort des Aristoteles? 56

Exkurs: War Strabon pro oder contra Atlantis eingestellt? 57

Die Genealogie des Irrtums 58

Autoren pro und contra Aristoteles in Strabon II 102 59

Der Stammbaum des Irrtums 61

Der seltsame Umgang mit Strabon II 102 64

Warum etablierte sich der Irrtum? 66

Delambre versus Ali Bey und Bailly 66

Berger versus Donnelly 68

Couissin versus SEA und Paul Le Cour 70

Die „kritische Masse“ ist erreicht 71

Ein kollektiver Irrtum 71

Die Leidtragenden 72

Zusammenfassung zur expliziten Argumentation 73

Schlusswort 75

Anhang A: Kleine Zeittafel 77

Anhang B: Die antiken Quellen in Auszügen 79

Aristoteles – Geographisches 79

Die „Kolumbus-Stelle“ 79

Die „Schlamm-Stelle“ 80

Die „Unterbrochene-Oikumene-Stelle“ 80

Pseudo-Aristoteles – Geographisches 81

Die „Kontinente-Stelle“ 81

Die „Karthagerinsel-Stelle“ 82

Die „Sargassosee-Stelle“ 82

Aristoteles – Geologisches 83

Die „Verlandungs-Überflutungs-Stelle“ 83

Die „Erdbeben-Stelle“ 84

Die „Tsunami-Stelle“ 84

Die „Inselbeben-Stelle“ 85

Aristoteles – Zyklischer Katastrophismus 86

Die „Äther-De-caelo-Stelle“ 86

Die „Äther-Meteorologica-Stelle“ 86

Die „Mythische-Überlieferungs-Stelle“ 87

Die „Gemeinsame-Mahlzeiten-Stelle“ 87

Die „Sprichwort-Stelle“ 88

Die „Zerstörungs-und-Überschwemmungs-Stelle“ 88

Aristoteles – Politisches 88

Die „Politeia-Nomoi-Stelle“ 88

Die „Gottähnliche-Übermenschen-Stelle“ 89

Die „Tugendabnahme-Stelle“ 89

Die „Mitregenten-Stelle“ 89

Die „Überragendes-Herrschergeschlechts-Stelle“ 90

Die „Athenische-Verfassungen-Stelle“ 90

Die „Königtum-seit-Anfangszeit-Stelle“ 91

Aristoteles – Rhetorik und Poetik 91

Die „Sachtext-in-Prosa-Stelle“ 91

Die „Epos-in-Hexameter-Stelle“ 91

Spätere Autoren 92

Polybios 92

Plinius 93

Die Stelle Strabon II 102 und ihr Umfeld 93

Strabon II 102 93

Strabon XIII 598 93

Proklos In Timaeum I 1,190 94

Proklos In Timaeum I 1,197 94

Anhang C: Literaturrecherche zu Strabon II 102 95

Antike und Renaissance 95

2. Hälfte des 18. Jahrhunderts 97

1. Hälfte des 19. Jahrhunderts 99

2. Hälfte des 19. Jahrhunderts 104

1. Hälfte des 20. Jahrhunderts 110

2. Hälfte des 20. Jahrhunderts 119

1. Hälfte des 21. Jahrhunderts 131

Anhang D: Strabon / Poseidonios / Aristoteles? 139

Anhang E: Verwendete Literatur 145

Anhang F: Nachwort zur zweiten Auflage 157

Nachwort zur englischen Ausgabe 157

Theophrast befürwortet die Existenz von Atlantis 157

Das Fragment des Theophrast zu Platons Atlantis 158

Ein moderner Mythos: Aristoteles und Atlantis im Mittelalter 159

Wirklich kein anderer Autor vor Delambre? 160

Mehr Kontext zu Bergers Atlantis-Artikel 161

Addenda – Inhaltliche Ergänzungen 163

Addenda – Literaturangaben 167

Corrigenda – Inhaltliche Fehler 168

Corrigenda – Formale und kleine Fehler 170

Corrigenda – Aufklärung vermeintlicher Fehler 172


Daten der ersten Auflage:

Titel, Autor und Verlag identisch.
Erschienen: März 2010
Ausstattung: Broschiert, 152 Seiten
ISBN: 978-3-8391-6166-1



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