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Hochinteressante Fragestellungen, doch viele falsche Perspektiven

Eine Abgrenzung

Rezension zu: Helmut Heit, Der Ursprungsmythos der Vernunft, 2003/2007

Thorwald C. Franke © August 2020


Die Dissertation "Der Ursprungsmythos der Vernunft" von Helmut Heit hat sich die Frage zum Thema gewählt, was genau das "griechische Wunder" ausmacht, also die Entstehung der Philosophie im alten Griechenland, und untersucht dabei vor allem auch Platons Umgang mit Mythen. Dabei werden viele hochinteressante Fragestellungen aufgeworfen, und es wird enorm viel Material zusammengetragen. Der Leser ist zunächst fasziniert.

Aber im Einzelnen finden sich dann doch Fehler in der Interpretation von Quellen und Literatur. Wiederholt Zitate, die einen zweifeln lassen, ob ihr Urheber sie so verstand wie Helmut Heit. Oder Denkfehler, schräge Vergleiche und schiefe Schlüsse. Alle diese Fehler addieren sich auf. Im Ganzen müssen die vertretenen Hauptthesen dieser Dissertation deshalb als gescheitert angesehen werden.

Damit ist diese Arbeit aber nicht entwertet. Der Irrtum gehört nun einmal zur Wissenschaft dazu. Es hat Spaß gemacht und war interessant, sich daran abzuarbeiten. Die Zahl der Anregungen ist groß. Die aufgeworfenen Fragestellungen sind durchaus legitim. Und viele Teilantworten völlig richtig. Aber von den Irrtümern müssen wir uns abgrenzen.


Das griechische Wunder

Helmut Heit möchte das sogenannte "griechische Wunder" letztlich als Mythos, nämlich als Ursprungsmythos der Vernunft, dekonstruieren und aus der Welt schaffen und die Vorgänge im damaligen Griechenland als ein lokales und zeitbedingtes Ereignis "entlarven". Platon hätte gar keine universale, überzeitliche, "echte" Philosophie betrieben, sondern lediglich eine begrenzte Problemlösung für die Probleme seiner Zeit gesucht. Das ist natürlich falsch.

Die Entstehung der Philosophie im alten Griechenland muss als einer der großen Entwicklungsschritte der Menschheit eingestuft werden, vergleichbar der Erfindung der Schrift oder der Erfindung der Agrikultur. Die Erfindung der Schrift geschah bei den Sumerern und Ägyptern und wird auf ewig mit diesen Kulturen in Verbindung gebracht werden. Zugleich aber handelt es sich um Entwicklungsschritte nicht nur dieser Kulturen sondern der ganzen Menschheit. Die Kulturen, in denen das "Wunder" geschah, waren einfach nur die ersten. Irgendjemand muss nun einmal der erste sein. Und in der Tat handelt es sich dabei eigentlich auch nicht um ein "Wunder" oder ein "historisches Rätsel" (vgl. Heit S. 191), sondern um eine Entwicklung, die im Menschsein nun einmal angelegt zu sein scheint, auch wenn Heit das nicht akzeptieren will (vgl. z.B. Heit S. 193). Es war gewissermaßen schon zuvor klar, dass irgendwann irgendwo dieser Entwicklungsschritt getan werden würde. Irgendwo würde die Kultur eines Tages so weit entwickelt sein, um alle Voraussetzungen zu bieten, den nächsten großen Schritt zu tun. Dass dieser nächste große Schritt dann nicht sofort und von selbst geschieht, liegt an der Natur der Evolution: Der Zufall spielt eine große Rolle. Nach dem Gesetz der großen Zahlen ist es wahrscheinlich, dass der Zufall irgendwann auch eintreten wird. So auch bei der Entstehung der Philosophie. Es ist eigentlich nichts besonderes, dass die alten Mythen der Griechen nicht mehr in ihre fortgeschrittene Zeit und für die veränderten sozialen Bedingungen passten. Eine solche Situation hätte überall entstehen können und ist vielleicht auch zuvor schon mancherorts entstanden. Und bei irgendeiner solchen Gelegenheit musste dann die Entwicklung der Philosophie zufällig zünden. Das griechische Wunder ist nur insofern ein Wunder, als man den Menschen als solchen als ein Wunder begreift. Es ist in jedem Fall und ohne Zweifel ein bleibender, großer Entwicklungsschritt für die ganze Menschheit. Er kann nicht kleingeredet werden.

Dieser große Entwicklungsschritt ist sowohl griechisch als auch allgemeinmenschlich zugleich. Man würde die Erfindung der Schrift auch nicht als ein lokales, bloß zeitbedingtes Ereignis abtun. Man würde die Erfindung der Schrift auch niemals von den Kulturen abtrennen wollen, wo es geschah. Man würde aber auch niemals übersehen, dass es ein Entwicklungsschritt für die ganze Menschheit war. Es gibt überhaupt keinen Grund, die Kultur, in der ein großer Entwicklungsschritt getan wurde, und den Rest der Menschheit gegeneinander auszuspielen. Weder Graeco-Zentrismus noch Anti-Graeco-Zentrismus sind akzeptabel. Es ist immer beides. Es wird immer griechisch sein. Es wird immer für alle Menschen sein.

Platon gar kein echter Philosoph?

Es ist auch falsch, Platon zu unterstellen, keine überzeitliche und universale Perspektive gehabt zu haben. Wie wenn es Platon nur darum gegangen wäre, eine zu seinem sozialen Umfeld passende, zeitbedingte Ethik zu etablieren. Das verkennt den Ansatz Platons grundlegend bzw. ist letztlich gar kein Widerspruch. Denn sicher ist der Anlass zeit- und ortsbedingt. Es tut auch nichts zur Sache, dass das Staunen, das den Anfang der Philosophie bildet, bei Platon vor allem auf ethische Fragen gerichtet war (Heit S. 210). Bei den vorsokratischen Naturphilosophen staunte man auch über anderes. Platon entwickelte die Philosophie ja nicht allein. Jedenfalls zielte Platons Philosophie weit über den konkreten Anlass hinaus.

Die These, dass es Platon gar nicht um die Wahrheit gegangen wäre, sondern um die Ersetzung von Mythen durch Mythen, mit unreflektiertem ethischem Wunschdenken als alleinigem Maßstab, ohne Rücksicht auf die Wahrheit – also bloß eine "rhetorische Strategie" (!) statt echter Philosophie – ist unakzeptabel (Heit S. 215, 243). Platon war absolut überzeugt davon, das seine ethischen Überlegungen nur tragfähig sind, wenn sie auch wahr sind. Es ist sicher auch richtig, dass Platon durch zeitbedingte ethische Impulse getrieben war, aber seine Lösung war überzeitlich. Er war eben gerade kein Sophist, der "praktische" Lösungen suchte, die für den Moment und für eine bestimmte Situation funktionieren, deren Wahrheit irrelevant ist. Heit bringt dies auch selbst zum Ausdruck, in direktem Widerspruch zu sich selbst: "Platon begnügt sich jedoch nicht damit, den Werten der homerischen Epen einfach andere gegenüber zu stellen. Vielmehr versucht er die wahrhafte Unangemessenheit der homerischen und die wahrhafte Geltung seiner eigenen Werte zu beweisen." (Heit S. 242)

Nebenbei ist es auch völlig unverständlich, wie Heit auf die Idee kommt, dass die Gesetze der Logik nicht in der Natur der Welt angelegt seien und nicht unserer Erfahrung entsprechen würden: "Als gäbe es irgendeinen guten Grund zu der Annahme, die wahre Welt sei eher in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Logik als mit unserer Erfahrung." (Heit S. 235) Natürlich ist sie das. Wenn wir uns unvernünftig verhalten, dann laufen wir damit vor die Wand. Es ist unser aller Lebenserfahrung. Die Richtigkeit der Vernunft erweist sich dem Menschen gerade aus der Erfahrung.

Platon gar nicht vollrational?

Fast schon wie ein Taschenspielertrick mutet es an, wenn Heit es als eine besondere Erkenntnis präsentiert, dass Platon sich auch auf Mythen stützte. Dabei ist das die größte Selbstverständlichkeit der Welt. Die ordnende Vernunft entmythologisiert die Welt nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise. Und Platon stand noch immer ziemlich am Anfang dieses Prozesses. Selbstverständlich glaubte er noch an manche Mythen. Selbstverständlich hatte er gar keine Chance, ein wissenschaftliches Weltbild modernen Zuschnitts zu haben. Wichtig ist doch vor allem die fundamentale Erkenntnis, dass man im Grunde nichts weiß, und natürlich die Methode, besseres "Wissen" zu erarbeiten bzw. besser: Thesen zu prüfen. Platon ist also nicht etwa zum Mythos zurückgekommen, wie Heit meint (vgl. z.B. Heit S. 231), er hat ihn nie verlassen.

Überhaupt ist die Art, wie Heit mit Entmythologisierung und Rationalität umgeht, wenig philosophisch. Denn der Philosoph weiß, dass der Prozess der Entmythologisierung niemals an ein Ende kommen wird. "Wissen" im eigentlichen Sinne gibt es sowieso nicht, von formalem Wissen vielleicht abgesehen. Auch heute noch befinden sich die Menschen in zahlreichen Mythen befangen. Die Grenze zwischen Mythos und Logos wurden zwar weit hinausgeschoben, aber sie existiert nach wie vor. Diese Grenze liegt heute z.B. bei der Frage, was vor dem Urknall war. Und warum es den Urknall gegeben hat. Unsere wissenschaftliche Erkenntnis wird immer eine innerweltliche bleiben und den Mythos nie völlig überwinden können. Und last but not least: Können wir denn heute grundlegende Fragen wie die des Menon (Heit S. 225 f.) vollrational und sicher beantworten, ohne jeden Mythos?

Missverständnis von mythos und Mythos

Wie viele hat Heit übersehen, dass das altgriechische mythos nicht einfach mit dem modernen Mythos übersetzt werden darf. Nur in einer Fußnote schneidet er diese Diskussion kurz an (Heit S. 202 Fußnote 1), dabei wurzelt an dieser Stelle die eigentliche Erkenntnis, was es mit den sogenannten Platonischen Mythen auf sich hat. Heit ist leider daran vorbei gegangen.

Viele mythoi Platons sind nämlich gar keine Mythen. Es sind keine dunklen Kunden aus grauer Vorzeit, wo Götter und Fabelwesen eine Rolle spielen. Die Debatte redet zwar immer von Platons Mythen, doch eigentlich ist das grundfalsch. Platon ist weniger mythisch als viele meinen, weil nicht jeder mythos ein Mythos ist. Aber Heit ist nicht darauf eingegangen. Er ist damit aber nicht allein.

Vielleicht liegt es an mangelnden Kenntnissen der altgriechischen Sprache? Immer wieder fällt auf, dass Heit altgriechische Worte, die er aus einem Zitat herauszieht, nicht in ihrer nominativen Form verwendet, sondern in der deklinierten Form des Zitats belässt (vgl. z.B. Heit S. 232: mython statt mythos, logon statt logos; S. 251: mython statt mythos). Das ist unüblich. Und einmal übersetzt er logos mit "Argument" an einer Stelle, wo man es besser neutral mit "Rede" oder "Aussage" hätte übersetzen sollen (Heit S. 251). Nicht jeder logos ist "der" Logos. Es hat seine Gründe, warum die Meinungen zu Platons Mythen so weit auseinander gehen.

Dialektik als Methode sicheren Wissens?

Immer wieder betont Heit, dass Platon seine dialektische Methode mit einem Mythos absichern musste, um sie als Methode zur Gewinnung sicheren Wissens zu etablieren. Hier stellt sich nicht die Frage: Warum Mythos? Sondern es stellt sich vielmehr die Frage: Warum sicheres Wissen? Die dialektische Methode dient doch vor allem zur Prüfung von Wissen, also zur Falsifizierung. Damit kann man sich dem wahren Wissen nur ex negativo annähern.

Bei formal-logischem Wissen wie z.B. die Mathematik mag es sicheres Wissen vielleicht geben, aber das ist nicht das einzige und nicht einmal das hauptsächliche Einsatzgebiet der Dialektik bei Platon. Im Liniengleichnis hat Platon dargelegt, dass es verschiedene Qualitäten von Wissen gibt, die sich vor allem ihrer Verlässlichkeit nach unterscheiden. Doch vom Liniengleichnis ist in dieser ganzen Dissertation nicht die Rede. Das ist ein echtes Versäumnis.

Alles in allem geht es Platon weniger um sicheres Wissen, als vielmehr um besseres Wissen. Um Erkenntnisse, für deren Gültigkeit man argumentieren kann. Damit sie dann gelten. Auch wenn sie nicht völlig sicher sind. Hier kommt der ethische Impuls wieder ins Spiel: Je sicherer ein Wissen, desto gültiger. Aber völlig sicheres Wissen gibt es bei Platon eher nicht. Denn: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."

Auch Heits Deutung des Platonischen Er-Mythos am Schluss der Politeia ist fragwürdig. Heit stellt es so dar, als sei die Argumentation für ein gerechtes Leben letztlich nur mythisch begründet (Heit S. 250). Das ist aber nicht der Fall. Eine Aussicht auf Belohnung ist für ein gerechtes Leben nicht nötig, die Tugend selbst ist das Glück. Der Platonische Schlussmythos der Politeia ist deshalb kein notwendiger Bestandteil der Argumentation mehr, sondern ein zusätzliches Angebot an Emotion und Vertrauen und eine Aussicht auf Lohn, um sich auf den dialektisch erarbeiteten Gedanken einzulassen. An sich ist der Platonische Schlussmythos aber in keiner Weise notwendig für die Argumentation.

Nietzsche?

Helmut Heit outet sich als von Nietzsche inspiriert (vgl. z.B. Heit S. 192). Nietzsche ist ein Problem. Nietzsche scheint mir kein richtiger Philosoph zu sein, sondern eher ein Seismograph seiner Zeit. Erst war er naiv schockiert über den Wegfall des Christentums: Die Kälte der metaphysischen Obdachlosigkeit. Dann spann er von der Umwertung aller Werte. Schließlich phantasierte er vom Übermenschen, der nun aus sich heraus Werte setzen müsse. – Aber über den Wegfall des Christentums kann nicht schockiert sein, wer die antiken Denker kennt und weiß, wie das Christentum sich einst etablierte. Es gibt keine metaphysische Obdachlosigkeit. Es werden auch nicht alle Werte umgewertet. Es gibt einen menschlichen, philosophischen Konservativismus jenseits des Christentums. Und der Übermensch ist ohnehin einfach nur die törichte Anmaßung eines Zu-kurz-Denkers.

Heit hat das Erleben Nietzsches auf die Situation Platons umgelegt: Die alten Mythen gelten nicht mehr, die Ethik gerät ins Rutschen, eine neue Ethik muss her. Das ist nicht völlig falsch, aber doch zu anders. Zumal Nietzsche auch für seine eigene Zeit schon nicht der beste Wegweiser war. Man sollte Platon vielleicht besser aus sich selbst und seiner Zeit heraus deuten, statt Analogien zu dem Hysteriker Nietzsche zu ziehen.

Linker Drive?

Völlig irritierend ist das starke Bestehen Heits darauf, dass die Gier dem Menschen nicht eigen sei (Heit S. 213, 247). Heit meint, nur ein bestimmtes System würde den Menschen zur Gier bringen. Dabei zitiert er doch selbst Hesiod, der sich über die Gier der Menschen beklagt, also lange vor Platon und den Problemen von Platons Zeit (Heit S. 216). Gier ist sehr wohl eine überzeitliche, menschlich-allzumenschliche Eigenschaft. Man kann sie mit einem System einhegen, was Platon ja auch versucht, aber man kann sie nicht völlig zum Verschwinden bringen. Es ist dabei auch kein Widerspruch, wenn das System, das dem Menschen am besten dabei hilft gerecht zu leben, "natürlich" genannt wird. Es ist eine andere Art von Natürlichkeit. Das eine ist ein relativ direkter natürlicher Impuls, das andere eine Struktureigenschaft der menschlichen Natur und der sie umgebenden Wirklichkeit, die aufgrund ihrer Komplexität nur denkerisch und annähernd zu erschließen ist, und die – wie Platon später herausfand – keinen Vollkommenheitscharakter hat. Es gibt keinen Idealstaat der Philosophenherrscher, sondern nur einen zweitbesten Staat, die Republik. Bye bye Communism, welcome to the West!

Diese Idee von der Gier, die erst vom System hervorgebracht wird, mutet in der Tat etwas marxistisch an. Wie wenn das Böse vor allem im System liegen würde, und nicht zuerst im Menschen. Auch die oben diagnostizierte, etwas flache Vorstellung von Rationalität und Entmythologisierung, wie wenn wir heute grundlegend weiter wären als Platon und deshalb auf den Mythos verzichten könnten, mutet materialistisch an. Der Vorwurf der Leibfeindlichkeit an die Adresse Platons erscheint zu stark und zu undifferenziert (Heit S. 248). Da klingt eine allzu progressive "Umwertung aller Werte" an. Schließlich ist der anti-eurozentristische Impuls des Werkes etwas penetrant. Eurozentrismus ist zwar falsch, sein Gegenteil aber auch. Zudem fragt man sich, wie man vom alten Griechenland auf Europa kommt. Europa ist nicht die natürliche Erbin des antiken Griechenlands, sondern hat sich dieses Erbe der ganzen Menschheit lediglich früher angeeignet als andere. Es wäre schön, wenn sich auch andere Kulturen, z.B. China, das humanistische Gedankengut in Gänze aneignen würden, statt sich mit der marxistischen Karikatur desselben zu begnügen. Wie einst die Ureinwohner kolonisierter Länder, die sich mit billigen Glasperlen zufrieden gaben, mit denen sie von den Kolonisten betrogen wurden. – In diesen letzten Punkten scheint die Arbeit von Helmut Heit gewissermaßen einen "linken" Drive zu haben. Der natürlich verfehlt ist.

Atlantis

Zu Platons Atlantis sagt Helmut Heit nicht viel. Heit nennt die Atlantisgeschichte etwas ratlos einen "mythischen Logos". Die Ratlosigkeit verwundert nicht. Gut, dass Heit sich nicht eingehender an einer Deutung versucht hat. Die komplette Aussage Heits zu Atlantis im Wortlaut:

"Nach einigen resümierenden Bemerkungen zu einem vorangegangenen Gespräch über Gerechtigkeit beginnt der Timaios mit einem Bericht über Entstehung und Untergang der Stadt Atlantis. Dieser Bericht wird – faszinierend genug – von Sokrates charakterisiert, als sei er "keine erdichtete Sage (muthon), sondern eine wahre Geschichte (alêthinon logon)" (Tim.: 26e). Für den weiteren Dialog hat dieser mythische Logos jedoch keine argumentative Bedeutung."

Bibliographie

Helmut Heit, Der Ursprungsmythos der Vernunft – Zur philosophiehistorischen Genealogie des griechischen Wunders, Dissertation 2003, Band 7 der Reihe Contradictio – Studien zur Philosophie und ihrer Geschichte, Königshausen & Neumann, Würzburg 2007.

Das Buch steht zum kostenlosen Herunterladen oder Ansehen im Internet, z.B. (externe Links):
books.google.de
www.academia.edu



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